Solange die Technik funktioniert und alles seinen gewohnten Gang geht, kann man mit der WordPress Software durchaus zufrieden sein. Was aber geschieht, wenn ein Server abstürzt und die Betreiber keine Sicherung angelegt haben? Und wie sichert man die Texte, die man da so fleißig ins Internet stellt, in der Hoffnung, damit einen Profit zu erwirtschaften oder begeisterte Leser zu finden, die das Hobby mit einem teilen? Selten bedeutet einem Betreiber eines WordPress Blogs der Content so wenig, dass es ihm egal ist, wenn dieser, aus welchen Gründen auch immer, abhandenkommt.

Egal, was man am PC macht: Eine Sicherung, das so genannte Backup, ist eigentlich fast immer zu empfehlen. Nicht nur für die Texte, die man für den WordPress Blog verfasst, sollte man sich eine externe Festplatte, eine DVD Sammlung oder eine Partition auf der internen HD freihalten. Fotos, die im Original vorliegen, sollten vor jeder Bearbeitung gesichert werden, falls man sie ein zweites Mal benötigt. Auch die Lieder, die sich meist im MP3 Format auf der HD ansammeln, könnten bei technischen Problemen verloren gehen. Ebenso ist es, allerdings ohne den Umweg über die eigene Festplatte, auch bei den Texten, die im WordPress Blog online gestellt wurden. So lange beim Webhoster alles in Ordnung ist, der Server funktioniert, ist alles in Ordnung. Was aber geschieht, wenn der Server abstürzt, vielleicht sogar für längere Zeit unbemerkt?

Die Texte, die man über die WordPress Software online stellt, sind bei der Suchmaschine nach einiger Zeit im Index zu finden. Im Cache können die Texte also auch noch dann gefunden werden, wenn sie schon länger nicht mehr online sind. Erst nach einer gewissen Zeitspanne von unterschiedlicher Dauer entfernt die Suchmaschine die Texte aus dem Index und dem Cache, sodass sie von dieser Seite her nicht mehr gesichert werden können. Der Klick auf die beiden Worte „im Cache“ gibt Auskunft darüber, ob die Texte bei der Suchmaschine noch zu finden sind, oder ob man zu lange gewartet hat. Also sollte auch von der WordPress Blogseite regelmäßig ein Backup gefahren werden, damit man nicht einen riesigen Aufwand betreiben muss, um die Seite nach dem technischen Crash wieder hin zu bekommen.

Sicher wäre es möglich, jeden einzelnen Text auf einer Festplatte oder einem anderen Datenträger zu speichern und dann einfach wieder einzustellen. Dieser Aufwand muss nicht betrieben werden, wenn rechtzeitig an die Sicherung gedacht wurde. Bei den professionellen Anbietern, die WordPress Blogs für Kunden betreiben, ist das Backup Uses, aber bei den privaten Nutzern, die vielleicht auch nicht so bewandert sind, mit all den Gegebenheiten um den WordPress Blog herum, könnte es durchaus zum Verlust aller Texte aus dem Content kommen, wenn sie nicht wissen, wie sie vorgehen müssen.

Für die eher unbedarften Nutzer der Software von WordPress gibt es die Möglichkeit, sich über (funktionierende) Blogs zu erkundigen, wie man handeln muss. Viele Webmaster führen Blogs, in denen Blog-betreffende und ähnliche Themen behandelt werden. Eigentlich gibt es kein Problem im World Wide Web, dessen Lösung oder Vorschläge dazu nicht in irgendeiner Form auch im Netz zu finden sind. Das einzige, was hier als Voraussetzung mitzubringen ist, ist die Fähigkeit, mit der Suchmaschine umzugehen und lesen zu können, was da geschrieben steht. Auch WordPress selbst bietet einen Blog, in dem man sich ausführlich und umfassend über alles, was das CMS Programm betrifft, erkundigen kann. Wer wirklich eine Grenze vorfindet, was den Gehalt der informativen Blogs betrifft, kann in fach- und sachkundigen Foren Fragen stellen. Auch hier trifft man auf Menschen, die schon einmal die Erfahrung gemacht haben, dass ihr Content nicht mehr gesichert werden konnte, beziehungsweise auf Webmaster, die genau wissen, was in einem solchen Fall zu tun ist.