Immer wieder sind die Betreiber von WordPress Blogs völlig entsetzt, wenn sie sich in ihren Account einloggen oder die Blogseite ansehen wollen. Gerade war noch alles in Ordnung, doch man möchte gerade im Moment am liebsten den eigenen Augen nicht trauen. Die Seite hat einen Inhalt, von dem man selbst nichts weiß oder noch schlimmer, sie ist so gut wie zerstört. Dies hat vor allem dann Konsequenzen, wenn man eigentlich einen gewissen finanziellen Nutzen vom WordPress Blog hat. Ein gut laufender Blog kann mit Werbung Geld verdienen. Dass das natürlich nur bei einem akzeptablen Content und gleichbleibendem Besucherstrom der Fall ist, hat für die Werbepartner eine große Wertigkeit. Da kann man sich solche Vorfälle eigentlich nicht leisten.

Wochen, Monate oder vielleicht auch schon Jahre hat der Blogger seit dem ersten Download der WordPress Software damit verbracht, einen schönen Content aufzubauen. Er bemühte sich nicht nur, was die Texte betraf, sondern auch darum, ich optisch für die Besucher ansprechend zu gestalten. Dazu hat er nicht nur die regelmäßigen Updates durchgeführt, sondern auch immer wieder in den Themes nach einer besseren Lösung gesucht. Hinter dem Führen eines WordPress Blogs liegt eine Menge Arbeit, auch wenn sie nicht unbedingt hohe Qualifikationen erforderlich macht. Mit etwas Einarbeitungszeit schafft es jeder, seinen eigenen Blog auf die Beine zu stellen. Diese Mühen durch einen Angriff von Hackern gefährdet zu sehen, ist kein schöner Gedanke. Leider nehmen diese Script Kiddies und anderen „Spezialisten“ keine Rücksicht darauf, was für Arbeit ein WordPress Blog macht und welchen Wert er für die Betreiber hat.

Die Wertigkeit eines WordPress Blogs ist ganz unterschiedlich gelagert. Der eine will zu einem Thema bloggen, das ihn sehr fasziniert, in dem er voll und ganz aufgeht. Dass man ein Hobby im Internet auch zu einem mehr oder minder schönen Nebenverdienst ausbauen kann, wenn das Thema mehrere Leute fesselt, hat sich mittlerweile herum gesprochen. Aber auch SEO Unternehmen und Shopbetreiber wissen, was man mit einem WordPress Blog alles anstellen kann. Ob nun ein verschmähter Besucher der Seite, der mit seinem Kommentar nicht das gewünschte Feedback erzielen konnte, oder ein Konkurrent aus der gleichen Branche: Nicht immer sind es nur gedankenlose Menschen, die sich unberechtigt Zutritt zu einer Blogseite verschaffen und sie mehr oder minder sinnlos zerstören. Die Folgen sind für beide Seiten gravierend. Besteht keine Sicherung, beziehungsweise weiß man nicht, wie man die Texte bei der Suchmaschine im Cache wieder finden kann, ist der Frust extrem groß. Alles, wofür man lange gesessen ist, beziehungsweise, was fast noch schlimmer ist, wofür man eine Menge Geld bezahlt hat, ist dann verloren. Der Content, der auf einer gewerblich genutzten WordPress Seite steht, hat den Verantwortlichen oft eine Stange Geld gekostet. Da ist es nur zu verständlich, wenn man sehr ärgerlich ist. Gegen die Hacker etwas zu unternehmen ist nur in den seltensten Fällen möglich. Meistens verschwinden sie nach ihrer Attacke in der anonymen Welt des World Wide Web, woher sie auch gekommen sind.

Letztendlich macht es auch keinen Unterschied, ob sich Script Kiddies in ihren Fähigkeiten messen und einen WordPress Blog zerstören, oder ob der Angriff auf die Site bewusst erfolgte. Das Ergebnis ist eine Seite, die man erst einmal wieder zum Laufen bringen muss, nach den Richtlinien, wie man es selbst gerne wieder hätte. Bleibt der Angriff längere Zeit unentdeckt, kann ein mühsam erreichtes Ranking bei der Suchmaschine verloren sein. All diesen Ärgernissen kann man auf gewisse Weise vorbeugen, indem man die Sicherheitslücken der WordPress Software schließt und regelmäßig an die Updates denkt. So macht man es wenigstens etwas schwerer, die Seite zu knacken. Allerdings ist kaum ein Schutz wirksam, wenn es jemand wirklich auf die Seite abgesehen hat. Früher oder später wird er erfolgreich sein.