Mit WordPress können Menschen, von überall auf der Welt aus, einen gemeinsamen Blog benutzen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Verantwortliche diesen Menschen einen Zugang einrichtet, so dass die rechte auch genutzt werden können. Ob nun ein kommerzieller Hintergrund besteht, oder einfach aus gleichen Interessen heraus ein solcher WordPress Blog entstehen soll, spielt dabei erst einmal keine Rolle.

Schon für die Flexibilität des Admins ist es ein großer Pluspunkt, nicht an einen bestimmten Rechner oder an eine IP gebunden zu sein, um im Blog seine Texte hinterlassen zu können. Ob man also vom Rechner im Büro aus oder vom Laptop oder gar von einem Internetcafé aus Zutritt zum Blog haben möchte, macht keinen Unterschied. Alles steht und fällt mit dem Vorhandensein der Zutrittsdaten, also der genauen Internetadresse des Blogs, zusammen mit dem Anhängsel „wp-admin“, dem Benutzernamen und natürlich einem möglichst sicheren Passwortes. Sind all diese Komponenten vorhanden, kann von jedem Fleck der Erde aus, an welchem ein Internetzugang besteht, gebloggt werden, was das Zeug hält.

Teilen sich mehrere Nutzer die Schreibrechte in einem Blog, muss dazu der Admin Schreiber-Konten anlegen. Auch diese verlangen natürlich nach einem Log-in, sonst könnte ja jeder hier schreiben, was ihm gerade einfällt. Da das nicht der Sinn eines Blogs ist, sollte man sich gut überlegen, wem man die Rechte gibt. Der Admin hat innerhalb des jeweiligen Blogs die meisten Rechte, während die anderen Beteiligten nur Texte einstellen, nicht aber das Design verändern, Kategorien hinzufügen oder andere Verwaltungsarbeiten erledigen können. Der Admin kann sich sogar das Recht vorbehalten, die Texte nur selbst zu veröffentlichen.

Wenn nun die WordPress Blogs zum Beispiel von einem SEO Unternehmen genutzt werden, wo die Agentur an einem ganz anderen Ort liegt, als der Texter seine Arbeit ausübt, ist dies kein weiteres Problem. Das Internet und die WordPress Software machen hier quasi eine weltweite Filiale möglich, in der zusammen gearbeitet werden kann, ohne dass wirklich alle vor Ort sein müssen. Das Sichten und Verwalten der Texte und das Schreiben derselben wird zwar an zwei verschiedenen Orten ausgeführt, das Ergebnis ist jedoch ein gemeinsames und kompaktes Werk.

Für WordPress gibt es, wenn überhaupt, nur sprachliche Barrieren. Menschen über dem ganzen Erdball, die eine gemeinsame Sache, ein geteiltes Interesse an einer Sache haben, können sich in einem Blog treffen und ihre neuesten Beobachtungen, Meinungen oder Dateien miteinander teilen. Schachspieler, die einen Schachblog zusammen führen, müssen dazu nicht an einem Ort oder nahe beieinander leben. Auch Pokerspieler, die über die ganze Erde reisen, um Events und Turniere zu besuchen oder daran teilzunehmen, können abends an ihrem PC ihre Story in „ihrem“ Blog zum Besten geben; ganz egal, wo der Rechner steht und ob man sich über das Handy oder einen anderen Anschluss ins Internet einwählt.

Absprachen, wie das Verfolgen gemeinsamer Interessen und Inhalte, sollten natürlich eingehalten werden. Dann ist es kein Problem, mit WordPress die Menschen aus aller Welt zu verbinden. Dies bringt sowohl im professionellen Gebrauch der Software, als auch bei privaten Blogs viele Vorteile, denn ein Blog steht und fällt mit dem Content, der auf ihm enthalten ist.