5 Okt
Einen eigenen Blog wollte ich schon immer haben. Seit ich den einer Freundin gelesen habe, und sah, wie viele Menschen diese Worte lasen, bin ich nicht nur begeisterter Blog Leser, sondern auch Schreiber. Die Möglichkeit, dies endlich selbst zu tun, verschaffte ich mir über WordPress.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten wusste ich sehr schnell damit umzugehen, und nun konnte ich endlich, wann immer mir danach war, meine Gedanken auf das virtuelle Papier bringen. Ich hatte mich nicht für ein bestimmtes Thema entschieden, sondern dachte mir, einfach das, was mich bewegt, interessiert und fasziniert zu erörtern. Durch die Freundin, die meine Seite auf der ihren verlinkte, bekam ich auch einen gewissen Zulauf, der sich zunächst natürlich in Grenzen hielt. Auch bei anderen Blogs, in denen ich regelmäßig unterwegs war, um dort Kommentare abzugeben, kündigte ich an, nun selbst aktiv mit WordPress unterwegs zu sein. Gegenbesuche und Verlinkungen waren hier Sitte, es sei denn, es roch bei den Kommentaren zu sehr nach Kommerz.
Auch ich hatte bald die ersten Spam Kommentare mit Werbelinks in meinem Blog. Gut, dass man WordPress auch dazu benutzen kann, die abgegebenen Kommentare anderer User erst einmal zu prüfen und gegenzulesen, bevor man sie veröffentlicht. Es war schade um die teils schönen Kommentare, aber ich wollte hier nicht ein Nährboden für Werbung und SEO werden, zumindest nicht ohne meine Erlaubnis. Man hätte ja mal fragen können. Also löschte ich die Kommentare, wenn auch schweren Herzens, denn viele Comments zeugten ja von einem beliebten Blog.
Allmählich bekam ich heraus, wie ich mit dem Design umzugehen hatte, wie ich meine Texte editieren konnte. Der erste Text, den ich online stellte, sah wunderbar komisch aus. Ich hatte ihn in einem ganz normalen Dokument verfasst und einfach hinein kopiert. Da ich nicht wusste, dass ich den Umweg über den Editor gehen musste, um die Formatierungen heraus zu bekommen, sah das fürchterlich aus. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nach einer Frage in einem WordPress Forum bekam ich hier aber freundliche, wenn auch leicht süffisante Antwort.
Was ich unbedingt brauchte, war ein Add-on, um die Werbung der seichten Art, für Potenzmittel und andere zweifelhafte Angebote, gleich einmal loszuwerden. Auch hier bekam ich Hilfe aus dem Forum. Nun schreibe ich also immer dann, wenn ich Zeit und Lust habe, einen Artikel über das, was mir gerade durch den Kopf geht. Zum Beispiel zu aktuellen Themen aus den Nachrichten, zu Filmen, die gerade im Kino oder im TV liefen, zu Schauspielern und allem, was es sonst noch gibt. Ich kann es kaum erwarten, jeden Tag nach Feierabend nachzusehen, wie viele Kommentare es denn gab, wie mein Pagerank aussieht, wie viele Besucher im Allgemeinen da waren und so weiter. Mittlerweile können sich die Statistiken, die ich über meinen Admin Zugang im WordPress selbst direkt abrufen kann, schon beinahe sehen lassen. Der „Durchbruch“ ist noch etwas entfernt, aber zumindest habe ich schon regelmäßige Besucher, mit denen ich mich auch schon real verabredet habe, um einmal in echt zu diskutieren. Bloggen macht Spaß und WordPress hat mir diesen Spaß vereinfacht.